Linux ist ein Stück Software, um einen Rechner überhaupt zu betreiben - das sogenannte Betriessystem. Sehr bekannt wäre da wohl Windows von Microsoft.
Es existiert mittlerweile ein regelrechter Dschungel von Linux-Distributionen und Versionen.
Das eigentliche Linux ist der Kernel, das "Herz" eines jeden UNIX-Betriebssystems.
Ein Kernel allein macht aber noch kein Betriebssystem. Gerade für UNIX gibt es jedoch ein gigantisches Angebot an freier Software, und somit sind praktisch alle unter UNIX gängigen Dienstprogramme auch für Linux verfügbar. Diese machen des eigentliche Betriebssystem aus.
In den allermeisten Fällen handelt es sich um die GNU-Versionen der entsprechenden UNIX-Programme, die meist sogar eine erweiterte Funktionalität bieten:
am bekanntesten ist wohl der GNU CC++ Compiler, einer der besten Compiler überhaupt.
Komplettiert wird das ganze durch XFree86 oder aber auch X.ORG, das X-Windows-System für PC-basierte UNIX-Systeme. Diese Portierung ist abgeleitet von der offiziellen X11 R 6.3-Distribution des X-Consortiums, INC. und deshalb voll kompatibel zu diesem Standard. Es kann aus einer Unzahl von grafischen Oberflächen die geeigneteste ausgewählt werden (am häugigsten KDE).
Alle diese Komponenten, zusammen mit zusätzlichen Tools und Goodies (wie z.B. Spiele), bilden das System, das als Linux bezeichnet wird.
Linux wurde ursprünglich von Linus Torvalds entwickelt. Er lebt seit 1997 in Santa Clara (Kalifornien) und arbeitet für die Firma Transmeta.
Zwischen dem Beginn der Arbeit in 1991 und der ersten ,,stabilen" Version 1.0 in 1994 wurde Linux fast ausschließlich von Ihm programmiert. Mit der steigenden Popularität fanden immer mehr Programmierer über das Internet und dem frei verfügbaren Source-Code dazu, die sich um einzelne Bereiche des Kernels und damit um die Unterstützung neuer Hardware kümmerten. Hunderte Programmierer, Freaks und Hacker frickeln beständig daran herum, basteln unter Torvalds' Leitung ein immer leistungsfähigeres System, das unter anderem die Trick-Rechner steuerte, die die Untergangsszenen für den Film "Titanic" errechneten!
Immer wieder mal steht nach langer Zeit der neuste ,,stabile" Kernel 1.0, 2.0, 2.2, 2.4 und aktuell der 2.6-er zur Verfügung. Mit jeder Version wird er besser und besser. Seit der 2.6-er Version kann man auch ernsthaft von einer Konkurrenz zu dem sehr beliebten Windows sprechen.
Linux setzt komplett auf frei verfügbare Software, alle Elemente des Betriebssystems sind frei kopierbar, da es keinerlei lizenzpflichtige Sourcen enthält. Deshalb wird mit Linux oft auch das ganze Umfeld der OpenSourceSoftware? in Verbindung gebracht. Doch OpenSource gibt es nicht nur für Linux...